Privatpraxis für ästhetische &
komplementäre Dermatologie
Liane Kaschau
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Haarausfall

Hair-Mesotherapie

Eine wirksame Behandlungsmethode gegen Haarausfall bei Männern und Frauen ist die Mesotherapie (Hair Meso). Über haarfeine Mikroinjektionen werden Wirkstoffe in sehr feiner und gleichmäßiger Verteilung kaum spürbar in die Kopfhaut eingebracht. Ein spezieller Wirkstoffkomplex versorgt direkt die Haarwurzeln und führt nachweislich zu ihrer Stimulation und Regeneration sowie Durchblutung der Kopfhaut, stoppt den Haarausfall und fördert das Haarwachstum.
Die Hair-Meso wird angewendet, bei:

Mit Behandlungsbeginn erfolgt 1 Sitzung pro Woche – 4 Wochen lang. Danach folgen 4 monatliche Sitzungen. Anschließend sollten zur Erhaltung und Prävention 4 Sitzungen jährlich erfolgen.
Das Haarwachstum setzt in der Regel nach 3 Monaten ein, bedingt durch die Wachstumszyklen, wie nachstehend beschrieben. Die Einhaltung der Behandlungsfolge ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie.
Die Behandlung ist kaum schmerzhaft und bestens verträglich.
   

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Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

Nähere Informationen zum Thema Haarausfall:
Mit 95 Prozent aller Fälle ist der erblich, also anlagebedingte Haarausfall die häufigste Form des Haarverlustes bei Männern. Aber vielen ist nicht bekannt, dass auch Frauen unter dieser androgenen Alopezie leiden können. Der Verlauf ist bei Frauen allerdings anders als bei Männern. Typisch beim Mann ist der frontal zurückweichende Haaransatz mit Geheimratsecken. Später lichten sich die Haare auch am Hinterkopf (Tonsur), bis nur noch ein Haarkranz im Nacken zurückbleibt. Bei Frauen dünnt das Haar entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. Nur sehr selten bildet sich eine komplette Glatze wie bei Männern.
Mögliche Ursachen des erblich oder hormonell bedingten Haarausfalles sind:

Lichten sich die Haare besonders an Stirn und Scheitel, ist dies Veranlagungssache. In diesen Fällen reagiert die Haarzwiebel sehr empfindlich auf körpereigene, das Haarwachstum steuernde Hormone. Die Haare werden immer kürzer und dünner, schließlich wachsen nur noch ganz feine und kurze bis gar keine Haare mehr.

Was versteht man unter anlagebedingtem Haarausfall?
Der Haarfollikelzyklus besteht aus drei Phasen.
Anagen- oder Wachstumsphase (Dauer 2-6 Jahre)
Katagen- oder Übergangsphase (Dauer 2-3 Wochen)
Telogen- oder Ruhephase (Dauer 3-4 Monate)

Der Haarfollikelzyklus besteht aus drei Phasen. Anagen- oder Wachstumsphase (Dauer 2-6 Jahre) Katagen- oder Übergangsphase (Dauer 2-3 Wochen) Telogen- oder Ruhephase (Dauer 3-4 Monate)

Die durchschnittliche Kopfhaut enthält etwa 100 000 bis 150 000 Haarfollikel. Da die drei Phasen nicht synchron ablaufen, scheint das Haar auf der Kopfhaut kontinuierlich zu wachsen. Auf der Kopfhaut befinden sich etwa 90% der Haare in der Anagen- und etwa 10% in der Telogenphase. Im Durchschnitt beträgt das Wachstum 1,25 cm pro Monat. In der Telogenphase fällt das Haar aus und wird durch ein neues ersetzt. Der Haarfollikelzyklus wiederholt sich fortlaufend und wird durch innere und äußere Faktoren beeinflusst. Aufgrund dieses dreiphasigen Prozesses ist ein Verlust von etwa 100 Kopfhaaren pro Tag normal.Beim anlagegedingten Haarausfall (=androgenetische Alopezie = AGA) verkürzt sich die Anagenphase (Wachstumsphase) der Haarfollikel zunehmend. Die neu sprießenden Haare werden immer dünner und kürzer. Im Endstadium kommt es zu einer Atrophie der Haarfollikel und nur noch kaum sichtbare Flaumhaare bedecken die Kopfhaut. Diese Art des Haarausfalls ist auf eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber einem Testosteron-Metaboliten zurückzuführen. Dieser Testosteron-Metabolit wird mit Hilfe des Enzyms 5 Alpha Reduktase II gebildet. Dieses Enzym verwandelt Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um. Dieses DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen und bewirkt, dass die Membranen der Kopfhaut verhärten. Dadurch nehmen die Durchblutung und die Nährstoffversorgung der Follikel ab, der Haarwuchs wird mit jedem Haarwuchszyklus schwächer. Schließlich verkümmern die Haarfollikel völlig, d.h. ausgefallene Haare können nicht mehr ersetzt werden. Diese Veränderung an der Kopfhaut haben auch Auswirkungen auf die Talgdrüsen und begünstigen das Auftreten von Seborrhö (übermäßige Talgproduktion) und die Schuppenbildung.

Für eine erfolgreiche Behandlung müssen die Haarwurzeln noch lebendig sein. Wenn bereits eine komplette Glatze entstanden ist und auch kein Flaumhaar mehr wächst, ist davon auszugehen, dass die Haarwurzeln nicht mehr am Leben sind.

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