Privatpraxis für ästhetische &
komplementäre Dermatologie
Liane Kaschau
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Haarausfall   

PRP PlättchenReiches Plasma – Eigenblut-Therapie

Seit einigen Jahren wird erfolgreich die Behandlung von Haarausfall mit der PRP-Eigenblut-Therapie praktiziert, deren Wirksamkeit mit vielen wissenschaftlichen klinischen Studien bewiesen ist.
Die Vorteile der PRP-Behandlung bei Haarausfall:

PRP (plättchenreiches Plasma) ist eine biologische Stammzellenbehandlung zur Verjüngung und Regeneration der Haut und Kopfhaut auf Basis körpereigener Blutfaktoren. Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren wir aus geringen Mengen Eigenblut ein Plasmakonzentrat gewonnen. Dieses Plasmakonzentrat enthält Thrombozyten, in denen die sogenannten endogenen Wachstums- und Differenzierungsfaktoren in hochdosierter Form gespeichert sind. Diese werden in die gewünschten Hautareale injiziert. Das thrombozytenreiche Plasma (PRP) ist die ergiebigste Quelle für Millionen von Wachstumsfaktoren und Proteinen, welche die Hautregeneration aktivieren und die Reparatur defekter und gealterter Zellen unterstützen.

Behandlung und Vorteile der PRP-Therapie

 

Hair-Mesotherapie

Eine wirksame komplementärmedizinische Behandlungsmethode gegen Haarausfall bei Männern und Frauen ist auch die Mesotherapie (Hair Meso). Die Mesotherapie wird bereits seit vielen Jahrzehnten zur Regeneration, Stimulation und Selbstheilung eingesetzt. Über haarfeine Mikroinjektionen werden Wirkstoffe in sehr feiner und gleichmäßiger Verteilung in die Kopfhaut eingebracht. Ein spezieller Wirkstoffkomplex versorgt direkt die Haarwurzeln und führt nachweislich zu ihrer Stimulation und Regeneration sowie Durchblutung der Kopfhaut, stoppt den Haarausfall und fördert das Haarwachstum.
Die Hair-Meso wird angewendet, bei:

Mit Behandlungsbeginn sollten eine Sitzung pro Woche 4-5 Wochen lang erfolgen. Danach folgen zwei Sitzungen 14-tägig, danach zwei monatliche Sitzungen. Anschließend sollten zur Erhaltung und Prävention eine Sitzung vierteljährlich erfolgen.
Das Haarwachstum setzt in der Regel nach 3 Monaten ein, bedingt durch die Wachstumszyklen, wie nachstehend beschrieben. Die Einhaltung der Behandlungsfolge ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie

 

Nähere Informationen zum Thema Haarausfall:
Mit 95 Prozent aller Fälle ist der erblich, also anlagebedingte Haarausfall die häufigste Form des Haarverlustes bei Männern. Aber vielen ist nicht bekannt, dass auch Frauen unter dieser androgenen Alopezie leiden können. Der Verlauf ist bei Frauen allerdings anders als bei Männern. Typisch beim Mann ist der frontal zurückweichende Haaransatz mit Geheimratsecken. Später lichten sich die Haare auch am Hinterkopf (Tonsur), bis nur noch ein Haarkranz im Nacken zurückbleibt. Bei Frauen dünnt das Haar entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. Nur sehr selten bildet sich eine komplette Glatze wie bei Männern.
Mögliche Ursachen des erblich oder hormonell bedingten Haarausfalles sind:

Lichten sich die Haare besonders an Stirn und Scheitel, ist dies Veranlagungssache. In diesen Fällen reagiert die Haarzwiebel sehr empfindlich auf körpereigene, das Haarwachstum steuernde Hormone. Die Haare werden immer kürzer und dünner, schließlich wachsen nur noch ganz feine und kurze bis gar keine Haare mehr.

Was versteht man unter anlagebedingtem Haarausfall?
Der Haarfollikelzyklus besteht aus drei Phasen.
Anagen- oder Wachstumsphase (Dauer 2-6 Jahre)
Katagen- oder Übergangsphase (Dauer 2-3 Wochen)
Telogen- oder Ruhephase (Dauer 3-4 Monate)

Der Haarfollikelzyklus besteht aus drei Phasen. Anagen- oder Wachstumsphase (Dauer 2-6 Jahre) Katagen- oder Übergangsphase (Dauer 2-3 Wochen) Telogen- oder Ruhephase (Dauer 3-4 Monate)

Die durchschnittliche Kopfhaut enthält etwa 100 000 bis 150 000 Haarfollikel. Da die drei Phasen nicht synchron ablaufen, scheint das Haar auf der Kopfhaut kontinuierlich zu wachsen. Auf der Kopfhaut befinden sich etwa 90% der Haare in der Anagen- und etwa 10% in der Telogenphase. Im Durchschnitt beträgt das Wachstum 1,25 cm pro Monat. In der Telogenphase fällt das Haar aus und wird durch ein neues ersetzt. Der Haarfollikelzyklus wiederholt sich fortlaufend und wird durch innere und äußere Faktoren beeinflusst. Aufgrund dieses dreiphasigen Prozesses ist ein Verlust von etwa 100 Kopfhaaren pro Tag normal.Beim anlagegedingten Haarausfall (=androgenetische Alopezie = AGA) verkürzt sich die Anagenphase (Wachstumsphase) der Haarfollikel zunehmend. Die neu sprießenden Haare werden immer dünner und kürzer. Im Endstadium kommt es zu einer Atrophie der Haarfollikel und nur noch kaum sichtbare Flaumhaare bedecken die Kopfhaut. Diese Art des Haarausfalls ist auf eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber einem Testosteron-Metaboliten zurückzuführen. Dieser Testosteron-Metabolit wird mit Hilfe des Enzyms 5 Alpha Reduktase II gebildet. Dieses Enzym verwandelt Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um. Dieses DHT lässt die Haarfollikel schrumpfen und bewirkt, dass die Membranen der Kopfhaut verhärten. Dadurch nehmen die Durchblutung und die Nährstoffversorgung der Follikel ab, der Haarwuchs wird mit jedem Haarwuchszyklus schwächer. Schließlich verkümmern die Haarfollikel völlig, d.h. ausgefallene Haare können nicht mehr ersetzt werden. Diese Veränderung an der Kopfhaut haben auch Auswirkungen auf die Talgdrüsen und begünstigen das Auftreten von Seborrhö (übermäßige Talgproduktion) und die Schuppenbildung.

Für eine erfolgreiche Behandlung müssen die Haarwurzeln noch lebendig sein. Wenn bereits eine komplette Glatze entstanden ist und auch kein Flaumhaar mehr wächst, ist davon auszugehen, dass die Haarwurzeln nicht mehr am Leben sind.

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