Privatpraxis für ästhetische &
komplementäre Dermatologie
Liane Kaschau
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Cellulite

Mesotherapie zur Behandlung von Cellulite

Die Mesotherapie wird mit großem Erfolg gegen Cellulite eingesetzt und hat sich gegenüber vielen anderen apparativen Therapiemöglichkeiten bewährt. Diese Behandlungsmethode mittels feinster Mikroinjektionen ermöglicht es, das Erscheinungsbild der Cellulite deutlich und dauerhaft zu verbessern. Ein entsprechender Wirkstoffkomplex (ähnlich der Fettwegspritze) wird in die Problemzonen des Gewebes appliziert, fördert dort gezielt die Durchblutung, bewirkt eine Stoffwechselanregung und Fettverbrennung sowie den Abtransport überschüssiger Gewebeflüssigkeit. Gleichzeitig wird eine Hautglättung erzielt, vorhandene Dehnungsstreifen werden gemildert. Die Mikroinjektionen bewirken zudem eine Reizung bestimmter Rezeptoren der Epidermis, es werden somit vermehrt Wachstumsfaktoren ausgeschüttet. Diese regen die Neuproduktion der kollagenen und elastischen Fasern sowie die Hyaluronsäureproduktion in der Haut an, die ausschlaggebend für die Festigkeit des Bindegewebes sind.
Gegebenenfalls kann die Cellulite-Therapie mit der Injektionslipolyse (Fettwegspritze) kombiniert werden.

Mit Behandlungsbeginn erfolgen ca. 5 Sitzungen im Wochenabstand. Zur Erhaltung des Ergebnisses werden alle 2 Monate eine Behandlung empfohlen.
Ein spezielles medizinisches Anti-Cellulite-Produkt kann die Behandlung unterstützen bzw. wird es zur Erhaltung empfohlen und ist in unserer Praxis erhältlich.

Beschreibung, Entstehung und Prävention der Cellulite

Cellulite ist eine biologisch bedingte Strukturveränderung des weiblichen Fett- und Bindegewebes und stellt für viele Frauen ein ästhetisches Problem dar. Cellulite entsteht grundsätzlich unter dem Einfluss weiblicher Hormone (Östrogene) und ist daher hauptsächlich ein „Frauenproblem“. Die Östrogene sind dafür verantwortlich, dass Fett bevorzugt an den Oberschenkeln und Gesäß sowie an den Oberarmen angelagert wird.  Da die Bindegewebsfasern der Frau parallel zueinander verlaufen und nicht netzartig, wie beim Mann, ist das gesamte Hautgewebe bei Frauen generell schwächer, lockerer und dehnbarer. Deshalb gelangen die anwachsenden Fettzellen zwischen die Gewebsfasern und werden sozusagen durch diese Fasern hindurch gedrückt, da sie im Unterhautfettgewebe nicht mehr gehalten werden können. Dies führt zum sogenannten „Matratzenphänomen“ – die Hautoberfläche wird durch die Bindegewebssepten netzartig eingezogen. Das Hautrelief verändert sich orangenartig, es entstehen Erhebungen bzw. Dellen. Cellulite wird daher auch oft als Orangenhaut bezeichnet.
Nicht jede Frau ist gleichermaßen von dieser Bindegewebsschwäche betroffen, da die Gewebsstruktur von Frau zu Frau unterschiedlich stark oder schwach ausgeprägt ist. Dies hat genetische Gründe und ist also häufig auch Veranlagungssache. Weitere Einflussfaktoren begünstigen den Schweregrad der Ausprägung, wie Übergewicht, mangelnde Bewegung und Durchblutung, zucker- und fettreiche Ernährung, Rauchen sowie Sonnenbäder. Cellulite kann bei stärkerer Ausprägung infolge von Lymphstauungen, Ödemen oder Durchblutungsstörungen sogar Gewebeschmerzen bereiten.
Eine sinnvolle Anti-Cellulite-Therapie zielt auf die Aktivierung des Fettstoffwechsels und Stärkung des Bindegewebes ab.

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